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01.08.2011
 

Die Mars Inc. aus Mc Lean, Virginia/USA, verlor seit dem Jahr 2000 in der BRD bei Petcare 40% Marktanteile, mehr als 1 Milliarde Euro Gewinn, 
mit Effem und Masterfoods 2 Firmennamen und 3 Geschäftsführer;
  auch Loic Moutault sitzt bei Mars Petcare auf einem Schleudersitz.
  

Der im Februar des Jahres 2007 angeheuerte Parlamentarische Staatssekretär und zum
»Global Head of Public Police«
für Gesundheit, Ernährung und Nachhaltigkeit
avancierte Matthias Berninger konnte bislang als Lobbyist und
Schmiergeldgeber für  Politik und Tierärzteschaft diese
Entwicklung nicht aufhalten.   

 

Attila Akat

Die Geschäftsführer von Effem, Masterfoods und Mars Petcare
Oben: Ex-Effem-Chef Rainer Camphausen und Ex-Masterfoods-Chef Attila Akat
sowie Loic Moutault als Chef der nunmehr aktuellen Mars Petcare
Unten: Ex-Masterfoods-Chef Michael Müller mit Sprecherin Margrit Kolbe-Hopp


Bereits im Jahr 1998 und 2 Jahre nach Erscheinen des Kompendiums »Der Dreißigjährige Krieg« von Transanimal mit der Aufdeckung der Mängel und methodischen Fehler des Fertigfutters musste der da-malige Geschäftsführer Rainer Camphausen von Effem nach einer eingetretenen Stagnation der Umsätze seine alljährliche bombastische Pressekonferenz ausfallen lassen und im Jahr 2000 bzw. 2001 nach dem nicht verhinderten Erscheinen des Nachfolgebuches »Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin« nach über 20-jähriger Betriebszugehörigkeit seinen Hut nehmen. Zuvor wollte Effem den Dreißigjährigen Krieg vom Markt verschwinden lassen.

Der Nachfolger Michael Müller prahlte zwar nach der Umfirmierung von Effem in Masterfoods mit einem »gigantischen Potenziale«, vermochte jedoch keine Trendwende zu schaffen, sodass er von der obersten Geschäftsleitung in Mc Lean (USA) im Jahr 2006 nach dem Prinzip »hire and fire«
– heuern und feuern – gegen Attila Akat ausgewechselt wurde, der nach ebenfalls vollmundigen Versprechungen bereits 1 Jahr später nach dem gleichen Prinzip auch seinen Hut nehmen musste.

Der smarte Franzose Loic Moutault konnte nach einer weiteren Umfirmierung in Mars Petcare erstmals für das Jahr 2009 eine läppische Umsatzsteigerung von 2% gegenüber dem Jahr 1999 melden, die er mit Kinkerlitzchen erzielt hatte, und danach nichts mehr. Deshalb ist auch sein Abgang vorprogrammiert.

Mit den Produkten GelenkAktiv Plus und DentaStix spiegelte Moutault tiermedizinische Kompetenz vor und wollte wieder einmal Schäden beim Hund beheben, die durch die Produkte von Mars/Effem/ Master-foods/Petcare überhaupt erst entstanden waren. Dann machte er zusammen mit seiner Assistentin, der promovierten Schweinezüchterin Cornelia Ewering betont auf Public Relations und feierte kräftig das 50-jährige Bestehen von Mars in der BRD. Gleichzeitig veranstaltete er am 10.03.2010 einen Nachhaltig-keitstag und ließ die prahlerische und publikumswirksame Absichtserklärung verbreiten, ab dem Jahr 2020 nur noch Fisch aus nachhaltigen Quellen zu verarbeiten.     

Effem/Masterfoods/Mars Petcare verlor durch eine Änderung des Konsum- und Verbraucherverhaltens der Tierbesitzer aufgrund der Publikationen von Transanimal und ihrem Wechsel zu alternativen Fütterungs- methoden für ihre Hunde und Katzen in der BRD in einem Jahrzehnt etwa 40% Marktanteile und büßte in diesem Zeitraum mehr als 1 Milliarde Euro Gewinn ein. Inzwischen werden mehr als 30% der Hunde al-ternativ zu den Produkten der Dinos ernährt. Dies konnte auch die Doktorin und Public Relations-Managerin Cornelia Ewering mit einer gegen Transanimal und Klaus Dieter Kammerer inszenierten Schmutz- und Rufmordkampagne bzw. einem geradezu diabolischen Mobbing mit einer »Dynamik der Meute« (Jaron Lannier) und daraus resultierenden Boykottmaßnahmen nicht verhindern. 

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24.01.2011
 

Mars Petcare kämpft verbissen (und erfolglos) um verlorene Marktanteile

Während noch im Jahr 1999 etwa 90 % der Hundenahrung von den Dinos bestritten wurde und hiervon der Marktführer Mars/Waltham/Effem in der BRD einen Marktanteil von mehr als 70 % hatte, gab es im neuen Jahrtausend und seit dem Jahr 2000 infolge der Publikationen von Transanimal und einer Ände-rung des Konsum- und Verbraucherverhaltens der Hundler/Hundlerinnen erhebliche Verschiebungen zu Gunsten der Rohfütterung, selbst zubereitetem Futter und hochwertigen Alternativprodukten.

Die nachstehenden in der Fachpresse veröffentlichten PR-Aktionen verdeutlichen die aufwendigen Be-mühungen von Mars Petcare, diese Entwicklung aufzuhalten und verlorenes Terrain zurück zugewinnen.             

 

Pedigree Trocken: Pedigree Qualitätsoffensive

Aktionszeitraum: Oktober 2010 - März 2011

Unter dem Motto „Richtig Gutes Futter jetzt gewinnen.“ verlost Pedigree im Promotionszeitraum vom 11.10.2010 bis zum 01.03.2011 gesunde Nahrung für Hund und Halter: Die Gewinner erhalten über sechs Monate Lieferungen mit Obst und Gemüse für den eigenen Verzehr im Wert von insg. 800 Euro. Ebenfalls ein halbes Jahr lang gibt es Pedigree Hundenahrung frei Haus. Auch der Handel gewinnt bei der Aktion, denn die Verlosung verleitet zu Spontankäufen und bringt so neue Kunden. Tierhalter kön-nen sich beim Kauf eines Trockenfutter-Sacks über eine Futterschaufel gratis freuen. Beim Kauf einer 3kg-Packung Trockenfutter gibt es zudem exklusiv im Lebensmitteleinzelhandel einen Futternapf gratis dazu.

 

Frolic Trocken: Frolic - Große Probieraktion

Aktionszeitraum: Oktober 2010 - November 2010

Im Aktionszeitraum gibt es die beliebten Frolic Trocken Varietäten „mit Rind, Karotten und Getreide“ und „mit Geflügel, Gemüse und Reis“ auch in der 450g Probierpackung. Das Design weist wirkungsvoll auf die geringere Füllmenge hin und regt so Testkäufe an. Zudem werden die Produktvorteile „ohne Ge-schmacksverstärker“ und „ohne künstliche Geschmacksstoffe“ während des Aktionszeitraums deutlich ausgelobt. Die große Probieraktion soll das Bewusstsein der Verwender für Frolic als komplette und ausgewogene Hundenahrung für den täglichen Bedarf stärken. Die Probierpackung macht es auch Neu-kunden einfach, sich von der Vollwertigkeit des Futters zu überzeugen.

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02.01.2011
 

Das Unternehmen vom anderen Stern (1)

Erschienen am 11. Mai 2010 |
Klaus Boldt und Michael Machatschke
 
"Mars macht mobil" - behauptet zumindest der bekannte Werbeslogan.  (Foto: Imago)

Die Riegel kennt jeder, ihr Her-steller verbirgt sich vor der Öf-fentlichkeit. Der US-Nahrungs-mittelkonzern Mars wird wie ein Orden geführt. Expedition in ein geheimes Firmenreich sparsam, spleenig, sozial.

 

Mars-Sparte hat sich neu sortiert

"2008 war unser bestes Jahr seit 1999", sagt Deutschland-Chef Loic Moutault. Der organisatorische Umbau ist so gut wie abgeschlossen, nun werde mehr in den ...


Tiernahrung: Ein zähes Geschäft

[Markt News: 27. März 2008]
Stagnation. 8 Mio. Katzen und über 5 Mio. Hunde bieten großes Potenzial. Branchenprimus Mars muss in Deutschland erneut Federn lassen. Wachstumsfeld Export. Nestlé Purina meldet Erfolge. Handelsmarken
immer wichtiger.
 

Mars-Tierfuttersparte tut sich schwer

Der neue Hoffnungsträger in Verden heißt Loic Moutault. Im kommenden Januar soll
der 36-jährige Franzose Akats Job in Deutschland übernehmen. ...
 

Mars: Kämpft beim Tierfutter

[Top News: 29. November 2007]
Verschlafen. Erneuter Führungswechsel in Verden. Rückgänge am Markt lediglich "verlangsamt".
Auf Trends zu spät reagiert. Neuer Chef Moutault vor schwieriger Aufgabe.
 
 

Mars: Tiernahrungs-Chef geht

[Top News: 22. November 2007]
Wechsel. Attila Akat, Geschäftsführer für die Unternehmensbereiche Tierbedarf und Lebensmittel
verläßt Mars GmbH zum Jahresende. Nachfolger wird Loic Moutault, bei Mars General Manager
in der Schweiz.

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01.05.2010

Mars Petcare und ihre Professoren-Lobby schüren Salmonellen-Panik
 

 

Seit dem Jahr 2008 schürt die ehemalige salmonellenerfahrene Schweinezüchterin und nunmehrige Public Relations-Managerin von Mars Petcare Cornelia Ewering mit ihrer Professoren-Lobby, insbesonde-re den Professoren Josef Kamphues, Thomas Schnieder, Jürgen Zentek und der in der Hundewelt allgegenwärtigen Professorin Ellen Kienzle, eine Salmonellen-Panik, um im Interesse der eigenen stagnierenden Umsätze den Hunden und Katzen frisches Fleisch zu vermiesen.

Cornelia Ewering promovierte im Jahr 1993 mit der Arbeit

»Körpermessungen an Zuchtsauen (Umfang und Durchmesser) zur Vorhersage von Wurfleistungen und deren tomographische Überprüfung«
 

bei Kamphues in Hannover.
 

Das Motiv für diese Handlungsweise dürfte die seit dem Jahr 2007 von Thailand ausgehende Pandemie mit Salmonellen sein. Aus Geflügelhaltungen verbreitete sich durch Fleischexporte und durch Touristen weltweit die resistente Serotype Salmonella Schwarzengrund und bildete durchaus eine Gefahr für den Menschen, weniger jedoch für Hunde und Katzen. Ewering und ihre Lobby verschwiegen in durchaus schamloser Weise diese Hintergründe und den Umstand, dass Mars Petcare in den USA eine Rückrufak-tion für die gesamte Palette der Produkte wegen einer Kontamination mit der Type Schwarzengrund durchführen musste, woraus sich zweifelsfrei ergibt, dass auch durch Fertigfutter und nicht nur durch ro-hes Fleisch Salmonellen übertragen werden.    
 

Ein Hetzartikel in Spiegel-Online:

Alarm im Napf

Von Thadeusz, Frank

Mit wachsender Begeisterung verfüttern Hundehalter rohes Fleisch an ihre Tiere. Forscher warnen: Es drohten fatale Folgen für Hund und Mensch.

Dem Wolf beim Fressen über die Schulter zu schauen scheint wenig ratsam. Die Prozedur sieht einfach zu unappetitlich aus: In wüster Gier verschlingt der Räuber seine Beute mit Knochen, Haaren und Gedärm. Nach der Völlerei leidet er zunächst an Dünnpfiff. Erstaunlich also, dass die Besitzer von Yorkshire-Terriern, Pudeln oder Labradoren für ihre Lieben in wachsender Zahl ein Futterprogramm einfordern, das jenem des Hundeherrn entspricht.

Wie der Wolf sollen seine häuslichen Artgenossen demnach vor allem rohes Fleisch und Gemüse vertilgen. Die Methode nennt sich Barf (Biologisch artgerechte Rohkostfütterung) und wird in Deutschland immer beliebter.

 

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Mars Petcare US Announces Extension of Voluntary Recall

Click on a logo below to see if your products are affected:

Contact:
Contact: Debra Fair at (973) 691- 3536

FOR IMMEDIATE RELEASE

There are two messages here regarding dangerous dog food and dog treats.
 
Date: Sat, 27 Sep 2008
Subject: dog/cat food September 2008 Recall Information
 
Scroll down to product listing


Mars Petcare US Voluntary Limited Food Recall

(US recall only; Puerto Rico not affected)

Click on a logo below to see if your products are affected:



Mars Petcare US Issues Voluntary Recall of Everson, PA Plant Dry Pet Food Product due to Potential Salmonella Contamination



For Immediate Release
 

Mars Petcare US Announces Nationwide Voluntary Recall

 

 

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01.04.2010

Die 10 größten Dinos der Welt im Milliardengeschäft mit dem Petfood

Seit Forrest Mars beim Fertigfutter für Hund und Katze zum Category Leader der Zunft und zu den Reichsten der Welt aufsteigen konnte fand er unzählige Nachahmer, die in seine Fußstapfen traten und es ihm gleichtun wollen. Im Laufe der letzten Jahre wuchsen zahlreiche Dinos heran, von denen 10 Exemplare eine Spitzengruppe bilden, aus der Nestle dabei ist, dem Anführer Mars die erste Position streitig zu machen, während 1 spanischer und jeweils 2 brasilianische und japanische Dinos in die Grup-pe aufrückten.       
 

Eine Statistik nach der Petfood Industrie:

1. Mars Inc.
World headquarters: McLean, Virginia, USA (Mars Petcare: Franklin, Tennessee, USA)
Approximate 2007 global retail sales: US$11.8 billion
Officers: Luc Mongeau, president, Mars Petcare US
Top brands: Pedigree, Cesar, Sheba, Nutro, Goodlife Recipe, Whiskas, Greenies, Royal Canin
New products: Sheba Premium Cuts, Cesar Single Pouches, Whiskas Oh So … (UK), Whiskas Steam Cooked Pouches, Whiskas Purrfectly Chicken, Whiskas Purrfectly Fish, Pedigree Joint Care Dog Treats (UK), Royal Canin Mini Dachshund, Royal Canin Medium Bulldog, Royal Canin Active Mature for Cats
 

2. Nestlé SA
World headquarters: Vevey, Switzerland (Nestlé Purina PetCare: St. Louis, Missouri, USA)
Approximate 2007 global retail sales: US$10.9 billion
Officers: W. Patrick McGinnis, CEO, Nestlé Purina PetCare; Terrance Block, president, PetCare NA; Rock Foster, CFO
Top brands: Purina, Purina One, Alpo, Beneful, Busy Bone, Chew-rific, Deli-Cat, Dog Chow, Fancy Feast, Friskies, Gourmet Gold, Mon Petit, HiPro, Kibbles and Chunks, Kit ‘N Kaboodle, Mighty Dog, Pro Plan, TBonz, Purina Veterinary Diets, Whisker Lickin’s
New products: Pro Plan Shredded Blends, Alpo Chophouse Originals, Beneful Playful Life, Beneful Snackin’ Slices, Pro Plan Selects Dry Dog Food
 

3. Colgate-Palmolive 
World headquarters: New York, New York, USA (Hill’s Pet Nutrition: Topeka, Kansas, USA)
Approximate 2007 global retail sales: US$3.0 billion
Officers: Robert Wheeler, Hill’s Pet Nutrition CEO; Neil Thompson, Hill’s Pet Nutrition president of Americas; Janet Donlin, Chief Veterinary Business Channel
Top brands: Hill’s Science Diet, Hill’s Prescription Diet
New products: Healthy Development Original Puppy and Kitten, Nature’s Best Dog and Cat, Tender Chunks in Gravy Cat

4. Procter & Gamble
World headquarters: Cincinnati, Ohio, USA (P&G Pet Care: Dayton, Ohio, USA)
Approximate 2007 global retail sales: US$2.99 billion
Officers: A.G. Lafley, CEO and chairman
Top brands: Eukanuba, Iams
New products: Iams Veterinary Formulas Feline and Canine (in wet and dry), Eukanuba Naturally Wild Dry Dog Food
 

5. Del Monte Foods
World headquarters: San Francisco, California, USA
Approximate 2007 global retail sales: US$1.7 billion
Officers: Richard G. Wolford, chairman, president and CEO; Jeff Watters, Del Monte Pet Products senior VP
Top brands: Meow Mix, Kibbles n’ Bits, 9Lives, Milk-Bone, Pup-Peroni, Pounce, Gravy Train, Jerky Treats, Canine Carry Outs, Snausages, Nature’s Recipe (Cat and Dog), Alley Cat, Meaty Bone
New products: Nature’s Recipe Farm Stand Selects Sliced Treats, Nature’s Recipe Healthy Skin & Coat Treats, Nature’s Recipe Joint & Hip Treats, Nature’s Recipe Teeth & Breath Treats, Pup-Peroni 50 Calorie Snack Pouch, Kibbles ‘n Bits Wholesome Medley
 

6. Agrolimen SA
World headquarters: Sant Cugat del Vallés, Spain (main plants/facilities: El Monjos, Spain; La Chapelle Vendomôise and Moulins, France)
Approximate 2007 global retail sales: US$0.61 billion
Officers: Mario Franques, markets managing director; Joan Sanahujes, VP marketing; Franc Andreu, operations managing director; Frances Blanch, VP R&D
Top brands: Affinity, Ultima, Brekkies, Brekkies Excel, Advance, Advance Veterinary Diets, Premium Dog, Rubadub (treats)
New products: Brekkies Excel Tender & Delicious, Ultima Cat Sterilized & Ultima Dog Sterilized, Ultima Cat Shine & Beauty, Ultima Cat Senior, Ultima les Repas Equilibre, Brekkies Excel Cat Original
 

7. Uni-Charm Corp.
World headquarters: Tokyo, Japan
Approximate 2007 global retail sales: US$0.31 billion
Officers: Toshio Takahara, chairman; Gumpei Futagami, president/CEO
Top brands: Aiken Genki, Neko Genki, Gaines
New products: Ginno Sara Kyono Gohobi (treats)


8. Nutriara Alimentos Ltda.
World headquarters: Arapongas, Paraná State, Brazil
Approximate 2007 global retail sales: US$0.27 billion
Top brands: Foster, Freddy’s, Bybos, Dog Show, Blog Dog, Dog Friends, Tommy, Fulldog, Floop, Dunga, Ringo, Pitoko Mix, Pitty, Bidu, Street Dog, Pitukão Pitukinha, Gatto, Pitukats, Mingau, Bancook, Show Dog
New products: Bancook Big, Bancook Niño, Show Dog Soft Bone, Show Dog Kid Bone, Show Dog Palititos
 

9. Total Alimentos SA
World headquarters: Três Corações, Brazil
Approximate 2007 global retail sales: US$0.23 billion
Officers: Antônio Teixeira Miranda Neto, president; Paulo Tavares, financial director; Anderson Duarte, technical director
Top brands: Família Max, Big Boss, Lider, K&S, Equilíbrio, Naturalis, Natural treats
New products: Naturalis Dry Dog Food, Natural Chicken Breast Jerky Treats
 

10. Nisshin Seifun Group
World headquarters: Tokyo, Japan
Approximate 2007 global retail sales: US$0.20 billion
Officers: Osamu Shoda, chairman; Hiroshi Hasegawa, president
Top brands: Run, Carat, Lovely

 

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01.01.2010

Ein weiteres Jahrzehnt Stümperei und Scharlatanerie in der Bekämpfung der Hüftgelenksdysplasie des Hundes

Bereits im Jahr 2000 beschrieb Klaus Dieter Kammerer im »Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin« die Stümpereien und Scharlatanerien in der züchterischen Bekämpfung der Hüftgelenksdysplasie und sagte das Scheitern der kurz zuvor eingeführten Zuchtwertschätzung voraus.

Im Jahr 2008 mussten der Verband für das Deutsche Hundewesen und Dr. Reiner Beuing mit seinem TG-Verlag die Erfolglosigkeit der Zuchtwertschätzung einräumen, womit auch die züchterischen Bemühun-gen des  VDH zur Selektion der HD über nunmehr insgesamt 42 Jahre gescheitert waren- Eine neue Scharlatanerie war jedoch bereits in Vorbereitung.

O-Ton »Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin« im Jahr 2000:

Der VDH und zahlreiche seiner Vereine fühlten sich durch Marc Torel herausgefordert und wollten es nach dem Versagen der Selektionsmaßnahmen im Kampf um die HD nunmehr genau wissen. Der vorgeschobene Verein für Deutsche Schäferhunde mit der größten Rassepopulation demonstrierte auf seiner Generalversammlung im Mo-nat Mai 1998 Geschlossenheit und  führte einstimmig zum 1. Juli 1999 die Zuchtwertschätzung bei den Deutschen Schäferhunden ein. Es dürfen künftig nur noch Hunde miteinander gepaart werden, deren mittlerer Zuchtwert 100 ergibt.

Nach der vorhergehenden Tätigkeit für einige kleine Vereine kreierte der Akademische Direktor Dr. Reiner Beuing vom Institut für Tierzucht und Haustiergenetik der Universität Gießen hierzu ein aufwendiges Computerpro-gramm, mit dem er alle relevanten Faktoren der Vererbung und Umwelt bei der Zucht des Deutschen Schäferhun-des erfassen will. Dieses Bemühen erscheint logisch, geht aber von falschen Voraussetzungen aus. Beuing unterlag nämlich einer »Petitio principii«, einem Denkfehler der Logik, der darin besteht, dass das erst zu Beweisen-de - nämlich die Erblichkeit der HD - vorausgesetzt wird (Zirkelbeweis, Scheinbeweis). Er unterstellte näm-lich kritiklos und aufgrund einer vorgefassten, subjektiven Meinung die polygene Vererbung der Hüftgelenksdyspla-sie. Hierbei gab er die Heritabilität einmal mit 40 %, ein andermal mit 20 % an.

Bei der Nachkommenprüfung wird in der Regel nach dem Best Linear Unbiased Prediction-Verfahren (BLUP- Verfahren) aus allen verfügbaren Daten und Informationen der Zuchtprodukte mit einem Großrechner ein Zuchtwert berechnet, der als Selektionskriterium dient.

Allerdings wurden in dem aufwendigen Computerprogramm zur Ermittlung des Zuchtwerts die alljährlichen LKW- und Waggonladungen östrogenhaltiger Tiernahrung für die Schäferhundpopulation nicht berücksichtigt. Auch der ebenfalls zu pathologischen Skelettveränderungen führende Gehalt an Phytinsäure und die relative Hypokalzämie durch Phosphor-überschuss in der Fleisch- und Zerealiennahrung sowie die die toxischen Femurkopfnekrosen verursachenden Vitamin D3-Dosen blieben unberücksichtigt, ebenfalls die Hypervitaminisierung mit dem knochen- und bindegewebswirksamen Vitamin K3. Gleichermaßen könnte man alsdann die toxischen Folgen von Arsen oder Strychnin mit der Zuchtwertschät­ zung wegzüchten. (vgl. Abschnitt 6.1.5)

Mit einer derartigen Stümperei können die Schäferhundleute und der Genetiker Beuing die HD aber nicht besiegen. Nach den altbekannten Tricksereien bei der Statistik wird über kurz oder lang alles beim alten bleiben und Waltham-Effem-Masterfoods wird wohl oder übel auf den auf Pedigree Pal, Schappi und Frolic resistenten Hund noch eine Weile warten müssen. Immerhin räumten die HD-Dogmatiker mit der Einführung der neuen Methode bei den Deutschen Schäferhunden das Versagen ihrer bisherigen Selektionsmaßnahmen in nahezu vier Jahrzehnten ein und wechselten nunmehr von der einen zu der anderen Scharlatanerie.

Wenn man aber berücksichtigt, dass der aus dem Staatsdienst ausgeschiedene Dr. Ing. Reiner G. Beuing für seinen ei-genen TG-Verlag in Gießen den Vereinen die Fabel von des Kaisers neue Kleider erzählt und damit Millionen ein-streicht, drängt sich der fatale Eindruck auf, dass es sich bei ihm um einen Betrüger handelt, der die Naivität und Unkenntnis der Hundebesitzer skrupellos zur eigenen Bereicherung ausnutzt.

Wenn Beuing seine Zuchtwertschätzung noch wenige Jahre betreibt, kann er sich mit den eingestrichenen Millio-nen an die Cote d'Azur oder auf die Bahamas zurückziehen.

 



Femurkopfnekrose durch Hypervitaminisierung
mit den Vitaminen A, D3 und K3 (Menadion)

Die HD-Dogmatiker Beuing, Brass, Flückiger, Loeffler und Tellhelm konstatierten subjektiv und ohne jegli-che wissenschaftliche Beweise: »Die HD ist genetisch bedingt und ohne genetische Veranlagung gibt es auch unter ungünstigen Ernährungs- und Umweltbedingungen keine HD«, und viele andere übernahmen dieses Dogma unreflektiert.
 


O-Ton Reiner Dr. Reiner Beuing: 

Untersuchungen zur Validierung von Detailinformationen der verschiedenen HD-Auswertungsmethoden als Züchtungsinformation für die Zuchtwertschätzung zur Bekämpfung der Hüftgelenksdysplasie (HD) - GKF-Abschlussbericht

Die Bekämpfung der Hüftgelenksdysplasie ist eine für die Kynologie besonders herausragende, nahezu alle Rassen betreffende Herausforderung. Die züchterischen Aktivitäten haben mehr als 30ig-jährige Geschichte. Trotz anfäng-licher Verbesserung sind die Zuchterfolge in vielen Rassen unbefriedigend und die Probleme daher bis heute aktuell.
 

O-Ton VDH im Jahr 2008:

Zu Beginn der Veranstaltung konnte SV-Präsident Wolfgang Henke Herrn Prof. Otmar Distl und Frau Dr. Helga Ei-chelberg als renommierte medizinische Fachreferenten und den VDH Bundesgeschäftsführer Bernhard Meyer be-grüßen.

Die Bekämpfung der HD-Erkrankungen ist seit vielen Jahren ein wichtiges Zuchtselektionsziel des Vereins für Deut-sche Schäferhunde, deshalb wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Finanzen und Informationen des Ver-eins in die wissenschaftliche Forschung eingespeist. Erstmals stellte Prof. Distl aus Hannover im Rahmen dieser SV-Tagung der breiten kynologischen Fachwelt seine intensiven Forschungsergebnisse zum Thema „Molekularge-netische Feststellung im Zusammenhang mit der Bekämpfung von HD“ vor. In den Forschungen und Untersuchun-gen ist es gelungen, eine intelligente genomische Selektion (genomischer HDZuchtwert für das gesamte Hundele-ben) über eine Blutanalyse zu entwickeln. Diese Forschungsergebnisse haben übergreifend in der Tiermedizin für Furore gesorgt. Es ist der Wissenschaft gelungen festzustellen, wie hoch das genotypische Risiko für die Verer-bung einer HD-Erkrankung ist. Der genomische HD-Zuchtwert ist für die Selektion aussagekräftig, übrigens unab-hängig von der Anzahl der geröntgten Nachkommen und der eingereichten Bilder. Ein wirklicher wissenschaftlicher Quantensprung der HD- Forschung, damit würden viele Untersuchungen der Vergangenheit angehören. „Der Hund trägt seine HD-Wahrheit in sich“, so Prof. Distl. Zum Abschluss seiner Ausführungen bedankte sich Prof. Distl für die umfangreichen Forschungsunterstützungen des Vereins für Deutsche Schäferhunde. Das Verfahren ist zurzeit in der Patentierung, wird fortschreibend verbessert und steht dem SV als verbessertes Selektionsinstrument der Zukunft zur Verfügung. Eine sehr gelungene Zusammenarbeit zwischen dem größten Rassehundzuchtverein der Welt und der modernen Wissenschaft.
 

 O-Ton Professor Ottmar Distl im Jahr 2008:

Nach wie vor bereitet die systematische Bekämpfung der HD erhebliche Schwierigkeiten.

....,so dass nach den neueren Untersuchungsergebnissen den genetischen Faktoren die größte Bedeutung an der Ausprägung der HD zukommt.

Mittels Erbgangsanalysen konnte beim Deutschen Schäferhund erstmals das Vorkommen eines dominanten Haupt-gens für HD nachgewiesen werden. Dies bedeutet, dass es bereits mit statistischen Methoden möglich ist, ein Gen mit einer großen Wirkung auf das Entstehen von HD zu identifizieren.

Somit ist das früher angenommene Vererbungsmodell, das von einer unendlich großen Anzahl von Ge-nen mit äußerst geringen Effekten des einzelnen Gens ausging, zu revidieren.

Aus diesen Analysen ergibt sich somit, dass die konventionelle Zuchtwertschätzung nur geringe Erfolgs-chancen in einem Zuchtprogramm bietet und von der genomischen Selektion möglichst schnell abgelöst werden sollte.

Dieses Verfahren stellt einen Quantensprung in der HD-Bekämpfung dar. Aus diesen Gründen wurde dieses Ver-fahren zum Patent angemeldet.

Die genomische Aufklärung der HD bei Deutschen Schäferhund ist ein wesentlicher Schritt zur Vereinfachung der Bekämpfung der HD und eröffnet auch die Perspektive, die Häufigkeit dieser Gelenkerkrankung in kürzerer Zeit, als dies bisher jemals möglich war, deutlich zu vermindern.
 

O-Ton TIHO: 

STIFTUNG TIERÄRZTLICHE HOCHSCHULE HANNOVER

 

Molekulargenetische Aufklärung von QTL der Hüftgelenkdysplasie beim Deutschen Schäferhund
Molecular genetic characterization of quantitative trait loci (QTL) of canine hip dysplasia in German Shepherd Dogs

Ziel dieser Studie ist, beim Deutschen Schäferhund Quantitative Trait Loci (QTL) für die canine Hüftgelenkdys-plasie mittels molekulargenetischen Untersuchungen aufzudecken und diese anschließend über Single Nucleotid Polymorphisms (SNPs) näher zu charakterisieren. Nach der Identifizierung von QTL über Kopplungsanalysen sol-len diese weiter über bereits bekannte Mikrosatelliten und neu zu entwickelnde SNPs eingegrenzt werden. Wenn ein Vertrauensbereich von ca. 5 Mb gefunden wurde, werden die Gene in dieser Region systematisch auf Kopp-lungsungleichgewicht mit Hüftgelenkdysplasie über die Familien hinweg getestet. Das Ziel der Arbeit ist es, fa-milienunabhängige genetische Marker für die Hüftgelenkdysplasie zu finden. Zu diesem Zweck wird ein Genom-scan mit einem hochpolymorphen und gleichmäßig über das Genom verteilten Microsatellitenmarkerset an 11 Halbgeschwisterfamilien der Rasse Deutscher Schäferhund durchgeführt.

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Die Forderungen von Professor Ottmar Distl im Jahr 2008:

Trotz anfänglicher Verbesserung sind die Zuchterfolge in vielen Rassen unbefriedigend und die Proble-me daher bis heute aktuell.

Somit ist das früher angenommene Vererbungsmodell, das von einer unendlich großen Anzahl von Ge-nen mit äußerst geringen Effekten des einzelnen Gens ausging, zu revidieren.

Aus diesen Analysen ergibt sich somit, dass die konventionelle Zuchtwertschätzung nur geringe Erfolgs-chancen in einem Zuchtprogramm bietet und von der genomischen Selektion möglichst schnell abgelöst werden sollte.

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Die Anmerkungen von KDK zum Abschluss des Jahrzehnts:

Es wurde zwar in 45 Jahren kein einziger Fall von Hüftgelenksdysplasie züchterisch eliminiert, dafür aber Zigtausend Hunde mit wertvollen Erbanlagen, was zu einer Nivellierung der einzelnen Rassen mit dem Auftreten von negativen Merkmalen führte. Da man nicht nur Hunde mit gesunden Hüftgelenken haben will, sondern mit einer ganzen Reihe anderer positiver Merkmale, ist der bisherige Schaden immens, da durch die Einengung der Zuchtbasis viele gute Eigenschaften des Hundes einer Fata Morgana ge-opfert wurden, insbesondere seine Intelligenz, seine Nerven und sein Charakter.

Aufgrund der unbefriedigenden Erfolge und den geringen Erfolgschancen der konventionellen Zuchtwertschätzung des Dr. Reiner Beuing soll diese nunmehr von der genomischen Selektion mit einem »dominanten Hauptgen« abgelöst werden. Ob Professor Ottmar Distl bei dem gefundenen »dominanten Hauptgen« wohl auf die pathologische Wirkung des Fefu gestoßen ist?
Ironie ist angezeigt!

Nach einem weiteren Jahrzehnt Stümperei in der Bekämpfung der HD wechselten die HD-Dogmatiker in ihrem Wahn von einer Scharlatanerie zur anderen.

 

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20.06.2008

Die Domain www.transanimal.de wurde erneut gekidnappt

Der in der nebenstehenden Rubrik »Ein Thriller« bezeichnete Personenkreis und sein Umfeld ließ die Do-main vom Provider 1blu in Berlin Knall und Fall kündigen und von der Denic mit einem Fake rechtswi-drig und ohne Berechtigung durch eine gerichtliche Entscheidung an einen anderen Inhaber verschie-ben, der wahrscheinlich als Strohmann fungierte. Näheren Aufschluss werden sicherlich die Verfahren vor den Landgerichten in Berlin und Frankfurt auf Rückgabe der Domain geben.

Eidenmüller, Schlusche und Konsorten liegen die Veröffentlichungen schwer im Magen, zumal sie mit Verfahren vor dem Landgericht Karlsruhe bislang wenig Erfolg hatten.

Transanimal ist deshalb vorläufig unter der Domain www.transanimal.de nicht zu erreichen, dagegen weiterhin unter den bei anderen Providern liegenden Domains

www.transanimal.com und www.transanimal-editor.de. Die Inhalte unter www.transanimal.de sind nicht von Transanimal.

Sagen Sie dies bitte weiter!

vgl. Notiz vom 18.12.2004 weiter unten


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01.05.2008

Dagegen ist Mars/Masterfoods/Royal Canin/Effem/Waltham weiterhin
in den Schlagzeilen:

Lebensmittelzeitung:
Tiernahrung: Ein zähes Geschäft
[Markt News: 27. März 2008]
Stagnation. 8 Mio. Katzen und über 5 Mio. Hunde bieten großes Potenzial. Branchenprimus Mars muss in Deutschland erneut Federn lassen. Wachstumsfeld Export. Nestlé Purina meldet Erfolge. Handelsmarken
immer wichtiger.

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20.12.2007


TAZ:
Grünen-Chef  wechselt zu „Futter für Tier und Mensch“

Ex-Ernährungs-Staatssekretär
geht zu Schokoriegel-Konzern


Von Joachim Keller

Von Künasts Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft
zum Futtermittelkonzern: Matthias Berninger

Linkszeitung:
Lebensmittelkonzerne

Grüne Männer von Mars

Der Konzern "Masterfoods" (Snickers, usw.) nennt sich neuerdings "Mars" - und wirkt wie eine missionarische Außenstelle des Verbraucherschutzministeriums. VON LUTZ DEBUS

 

 

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15.12.2007

Mars: Kämpft beim Tierfutter
[Top News: 29. November 2007]
Verschlafen. Erneuter Führungswechsel in Verden. Rückgänge am Markt lediglich "verlangsamt".
Auf Trends zu spät reagiert. Neuer Chef Moutault vor schwieriger Aufgabe. 

Mars: Tiernahrungs-Chef geht
[Top News: 22. November 2007]
Wechsel. Attila Akat, Geschäftsführer für die Unternehmensbereiche Tierbedarf und Lebensmittel
verläßt Mars GmbH zum Jahresende. Nachfolger wird Loic Moutault, bei Mars General Manager
in der Schweiz.

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 08.08.2007

Schwarzbuch Tierfutter - Katzen würden Mäuse kaufen -
von Hans-Ulrich Grimm
Eine brisante Neuerscheinung.

 

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15.09.2007

Deutscher Tierschutzbund macht Rückzieher beim Fefu

 

4. Wie ernähre ich meine/n Katze/Hund grundsätzlich richtig?

Bei der Auswahl des Alleinfuttermittels für Hunde und Katzen ist Folgendes zu beachten: Man sollte sein Heimtier nicht lebenslang nur mit einem einzigen Alleinfuttermittel ernähren.  Durch einen regelmäßigen Wechsel kann man sicherstellen, dass das Tier wirklich ausgewogen und  vor allem abwechslungsreich ernährt wird. Außerdem beugt man der Gefahr vor, dass das Tier sich an eine ganz spezielle Futtersorte gewöhnt und nur noch diese eine Sorte fressen mag. Zusätzlich kann der Tierbesitzer für Abwechslung sorgen, indem er zusätzlich – je nach Vorliebe des Tieres – zum Beispiel Reis, Kartoffen, Gemüse (z.B. Rüben, gekochter Mais) und Magerquark ergänzt. Frisst ein Hund auch Obst, kann man ihm z.B. einen Apfel klein schneiden und unter das Futter mischen. Auf Nahrungsmittel, die für die jeweilige Tierart nicht geeignet sind (z.B. Hund – Fütterung von Zwiebeln) oder stark gewürzte Speisen muss ein verantwortungsbewusster Tierbesitzer verzichten.
 
Die alleinige Ernährung eines Hundes oder einer Katze mit selbst gekochtem  und zusammengestelltem Futter ist ebenfalls möglich. Ein solches Futter ist zwar frei von industriellen Zusatzstoffen, die Zubereitung erfordert aber er-nährungswissenschaftliche Kenntnisse und Zeitaufwand, um eine an Eiweißen, Fetten, Kohlenhydraten, Mineral-stoffen, Spurenelementen und Vitaminen wirklich ausgewogene Kost herzustellen.  Wer sich entscheidet, für seinen Vierbeiner selbst zu kochen, sollte zunächst entsprechende Literatur lesen und sich anschließend von seinem Tier- arzt beraten lassen.  Die Erfahrung zeigt, dass der Tierhalter von sich aus oft immer wieder auf die gleichen Zutaten zurückgreift. Hier kann Einseitigkeit entstehen und damit auch ein Mangel oder ein Überschuss an essentiellen Nährstoffen verbunden sein. Empfehlenswert ist die Erstellung eines wissenschaftlichen Rationsplans.
 
Für die Auswahl eines geeigneten Futtermittels für kranke Tiere, für Hochleistungstiere oder für heranwachsende Tiere sollte unbedingt der Tierarzt zu Rate gezogen werden. Er sollte mitentscheiden, welches Futtermittel für die-ses Individuum zum jeweiligen Zeitpunkt optimal ist.

http://www.tierschutzbund.de/00524.html##20923

 

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08.08.2007

Professor Jürgen Zentek von Wien zurück nach Berlin
 

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15.02.2007

Landrat Claus Kretz beging Suizid

Der aus der Pferde-Affäre auch über die Grenzen seines Landkreises unrühmlich bekannt gewordene Landrat Claus Kretz kam am 23.01.2007 in wörtlichem Sinne um Kopf und Kragen: Er ließ sich auf der Strecke Karlsruhe-Heidelberg von einem Intercity überrollen. (vgl. nebenstehende Rubrik »Ein Thriller«)

Claus Kretz hatte sehr viel Dreck am Stecken. Zuletzt stand er in der öffentlichen Kritik, weil er eine alte Villa im Karlsruher Wildpark vom Land für das Landratsamt erworben und sich auf Kosten seiner Behör-de darin für teures Geld eine eigene Wohnung zu einer billigen Sozialmiete genehmigt hatte.


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10.02.2007

Mars markiert Revier im Burda-Portal

Masterfoods ist nunmehr strategischer Partner des Medienkonzerns Burda beim Aufbau der Internet-Community »HalloHund.de« und erweitert damit seinen eigenen Medienbereich.

www.hallohund.de


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01.02.2007

Masterfoods firmiert bald wieder als Mars

Masterfoods will sein Negativ-Image abstreifen und ab Herbst 2007 nur noch unter dem Namen der Mut-tergesellschaft Mars firmieren.


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01.12.2006

Masterfoods besetzt Schleudersitz mit neuem Geschäftsführer

Am 15.12.2006 besetzte Masterfoods den vakanten Stuhl von Michael Müller mit einem Nachfolger als
neuen Geschäftsführer.


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01.11..2006

Top News: Masterfoods entließ seinen Geschäftsführer Michael Müller

Am 26.10.2006 feuerte Masterfoods seinen Geschäftsführer Michael Müller, der im Jahr 2001 Nachfolger des ebenfalls geschassten langjährigen Effem-Geschäftsführers Rainer Camphausen geworden war.

Michael Müller trat mit vollmundigen Versprechungen an und wollte mit einem erweiterten Produktsorti-ment und Schnickschnack die verlorenen Marktanteile von 25 % zurückgewinnen.

Damit konnte Michael Müller und seine Assistentin Cornelia Ewering, eine promovierte Vet, die Erwar-tungen der Muttergesellschaft nicht erfüllen. (
vgl. nebenstehende Rubrik »Die Dinos«)

Damit erfüllte sich eine frühzeitige Prognose von Transanimal und KDK.
 

Ex-Masterfoods-Chef Michael Müller zusammen mit
Sprecherin Margrit Kolbe-Hopp. Foto: M. Vedder

 

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17.09.2006

Stiftung Warentest betreibt Public Relations für Petfood-Industrie

Die angeblich unabhängige und halbstaatliche Einrichtung Stiftung Warentest führte nunmehr auf ihrer Internetpräsenz www.warentest.de online eine PR-Aktion für industrielle Hundenahrung durch.

Warenstest hält ein Plädoyer für industrielles Fertigfutter und erteilt den Züchtern und Besitzern Ratschlä-ge über die Ernährung ihrer Vierbeiner nach den Vorgaben der Masterfoods-Lobbyistin Ellen Kienzle. Die Münchner Professorin, die als ehemalige Assistentin von Professor Helmut Meyer vom Institut für Tierer-nährung der Tierärztlichen Hochschule Hannover unter der Protektion von WALTHAM Leiterin des Insti-tuts für Tierernährung und Diätetik an der Universität München geworden war, stellt wieder einmal ihre seit Jahren bekannten »Milchmädchenrechnungen« auf und lässt die Hundler die täglichen Rationen mit dem Taschenrechner berechnen. (vgl. »Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin)«, S. 54 ff.)  

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30.08.2006

 

Test der Stiftung Warentest mangelhaft und nicht empfehlenswert
(Eine Kritik an der Kritik)

Der in der Ausgabe Nr. 9 vom September der Hauszeitschrift der Stiftung Warentest 2006 veröffentlichte Test von Petfood weist die gleichen methodischen Fehler auf wie die getesteten Produkte und täuscht  den Verbraucher im Interesse der Hersteller.

Der Artikel weist nämlich die Diktion der Marktführer, ihres Verbandes IHV und der den
Kennern der Sze-ne bekannten Lobbyisten auf.

Untersucht wurden von Warentest nach eher subjektiven und willkürlichen Kriterien 30
Sorten Hundetro-ckenfutter, von denen etwa die Hälfte über Lohnhersteller wie der Stockmeyer-Gruppe in Bremen oder dem Flockenwerk Peter Kölln in Elmhorn aus dem gleichen Haus in der Bundesrepublik stammen. Dane ben lassen Masterfoods in Ungarn und weitere Anbieter in Belgien und Lichtenstein außerhalb der deut-schen Grenzen produzieren.

Wenn man dem Bericht von Warentest über die Schädlichkeit von Hausmannskost
folgen wollte, darf man sich zunächst wundern, dass der Hund die letzten Jahrtausende bis zum Zeitalter des industriellen Fertigfutters überlebt hat, um Forrest Mars und anderen Zeitgenossen zu goldenen Nasen und den Vets zu Arbeit und zu Brot zu verhelfen.

Da in den westlichen Ländern nahezu 90 % aller Hunde mit Petfood ernährt werden,
dürfte es unter ihrer Population nach den Versprechungen der Hersteller keine ernährungsbedingten Erkrankungen mehr ge-ben und die durchschnittliche Lebenserwartung dürfte nicht auf etwa 4 Jahre gesunken sein.

Die Ausführungen  von Warentest über die Mineralien Kalzium und Phosphor sind
irreführend und von keiner Sachkenntnis getrübt, denn sie verschweigen, dass die dem Futter zugesetzten Vormischungen in der Regel das ohnehin schwer und in Trockenfutter kaum lösliche Di-Kalzium-Phosphat enthalten, das zur Resorption hohe Dosen Vitamin D3   erfordert, auf das der Artikel überhaupt nicht eingeht.

 

Dagegen geht er über die Lobbyisten auf die grob fehlerhaften Publikationen des Holländers Hazewinkel über die Schädlichkeit hoher Kalziumdosen ein, was in dieser Form nicht richtig ist, denn mit Milch und Milchprodukten sowie Kalbsknochen kann man seinem Hund auch bei hohen Gaben keine Organschäden zufügen, allenfalls der Fefu-Industrie finanzielle, weshalb diese Nahrungsmittel von

ihr auch verteufelt werden.


H. A. W. Hazewinkel, W. v. d. Brom et al. von der Universität Utrecht/Holland stellten
bereits in den Jah- ren 1985 - 1991 bei jungen dänischen Doggen Veränderungen des Skeletts nach erhöhter Kalziumauf-nahme fest. Diese keineswegs fehlerfreien und eher als wissenschaftliche Fälschung anzusehenden Pub-likationen wurden ausgehend von Masterfoods zur Panikmache und zur Verunsicherung der Hundebesit-zer sowie zum Marketing für das »Alleinfutter« eingesetzt, das es eigentlich objektiv nicht gibt und nicht geben kann. Trockenfutter kann allenfalls als Ergänzung der Hundenahrung anzusehen sein.    

Auch das für den Knochenstoffwechsel essentielle Vitamin K1 und das als Vitamin K3 bezeichnete Mena-dion finden keinerlei Erwähnung.

Weiterhin berichtet Warentest über die angebliche Schädlichkeit von einem hohen Eiweißgehalt, eine Aussage, die ebenfalls in dieser Form nicht richtig ist. Eiweiß ist in der Regel nur bei Niereninsuffizienz schädlich, dann aber auch bei sonst normalen Mengen.

Nicht zuletzt im Hinblick auf die Preisvergleiche sollte der Hundebesitzer des Test
deshalb nicht für bare Münze nehmen.  
 

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05.06.2005

Professor Jürgen Zentek sitzt in Wien auf einem Lehrstuhl von Eukanuba

In Wien sitzt Professor Jürgen Zentek vom Institut für Tierernährung der Tierärztichen Hochschule Hanno-ver nunmehr auf einem Lehrstuhl der Iams Company (Eukanuba) und damit von Procter & Gamble. Zuvor erhielt er in Hannover als Assistent von Professor Helmut Meyer zusammen mit seinem Chef und seiner unter der Protektion der Dinos als Professorin auf den Lehrstuhl für Tierernährung und Diätetik nach Mün-chen gewechselten Kollegin Ellen Kienzle Zuwendungen von Waltham/Effem.  

Procter & Gamble aus Cincinnati in den USA ist der Welt größter Konsumgüterhersteller mit Marken, die gleich mehrfach in jedem Haushalt stehen. P&G erwarb mit seiner größten Aquisition im August 1999 die Iams Company in Dayton/Ohio für 2, 3 Milliarden Dollar. Iams lag mit Eukanuba und anderen Marken damals bei einem globalen Umsatz von 800 Millionen Dollar auf dem vierten Platz in der Weltrangliste.
(vgl. »Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin«, 2. Aufl, S. 109 ff.)
 

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05.06.2005

Mars-Waltham-Effem-Masterfoods auch in diesem Jahr rückläufig

Der Branchenführer für Petfood in der Bundesrepublik musste seit dem vergangenen Jahr weitere Abstriche an Marktanteilen und damit an Umsatz und Gewinn hinnehmen. Dagegen konnten Nestlé und mehrere alternative Her-steller ihre Position verbessern. 

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18.12.2004

Transanimal wieder am Netz

Nach erheblichen Wirren und massiven juristischen Auseinandersetzungen ist Transanimal mit seinen Domains com, de, edition.de und editor.de wieder am world wide web.

Während www.transanimal.com in seiner weltweit beachteten dreisprachigen Version bereits im Jahr 2001 nach Erscheinen des Jahrtausendirrtums auf intrigante und bis heute ungeklärte Weise zur gezielten Diffamierung von Transanimal an einen Verbreiter sodomitischer Pornographie in Holland gelangte und von Telekom für teures Geld zurückgekauft werden musste, erreichte der in den Rubriken »Ein Memorial« und »Ein Thriller« namentlich erwähnte und näher bezeichnete Politfunktionär Ullrich Eidenmüller auf ebenfalls intrigante Weise und außerhalb des Rechts-wegs beim Internetprovider Strato eine Sperre der Domains www.transanimal.de und www.transanimal-edition.de und bei der Denic im Sommer 2004 sogar eine fristlose Kündigung unter dem Vorwand einer angeblich nicht existie-renden Anschrift.

Dagegen wird derzeit beim Amts- und Landgericht in Karlsruhe auf Betreiben von Transanimal die Handlungsweise von Eidenmüller und die von ihm betriebene Zensur gerichtlich überprüft.

Diese Domains konnten jedoch Dank der Unterstützung einer treuen Anhängerin von Transanimal gerettet werden.  

Während das Memorial in der aktualisierten Fassung abgerufen werden kann, bestehen derzeit beim Thriller für we-nige Tage noch rein technische Schwierigkeiten. 

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25.05.2004

Mars-Waltham-Effem-Masterfoods mit weiterer Stagnation

Das Milliardengeschäft für Petfood ist nach den Erhebungen der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) als Folge einer Änderung des Konsum- und Verbraucherverhaltens wie in den Jahren 2002 und 2003 auch im Jahr 2004 rückläufig.

Überproportional betroffen ist hiervon der Marktführer Mars-Waltham-Effem-Masterfoods, der nunmehr deutlich unter
50 % Marktanteil liegt und nach seinen vorhergehenden 70 – 75 % Anteil in den letzten Jahren empfindliche Einbu- ßen an Umsatz und Gewinn in Milliardenhöhe verzeichnen musste.

Der neue Geschäftsführer Michael Müller konnte seine Versprechungen bei seinem Dienstantritt vor zwei Jahren nicht einhalten und will aber nunmehr mit vollmundigen Parolen und neuen Produkten im nächsten Jahr 2005 die Trendwende schaffen.

Während er mit einer »gigantischen Potenziale« des Petfood-Marktes prahlt und mit dem Frischfleischprodukt »Pedigree pur« sowie anderen Kreationen weiterem Unheil und seinem Rauswurf vorbeugen will, setzte sich dennoch das personelle Revirement in den Chefetagen des Dinos fort und brachte bereits mit einer »Doppelspitze« in der Geschäftsführung eine Einschränkung der Kompetenzen von Michael Müller.

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10.04.2004

Der VDH erneut unter starkem Druck

Sehen und lesen Sie:

www.delegierten-commission.de

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24.09.2002

Mars-Waltham-Effem-Masterfoods geht hausieren

Nach weiter rückläufigen Umsätzen, Gewinnen und Marktanteilen bietet der Category Leader für Pet Food in der Bundesrepublik seine Produkte mit einem Naturalrabatt von 1+1 an. Wer einen Sack Futter bei Effem kauft, erhält die gleiche Menge gratis dazu!

Für seine Tochtergesellschaft Royal Canin bietet Masterfoods in ganzseitigen Anzeigen eine »Treueaktion« an: Wer das Trockenfutter Size Nutrion abnimmt, erhält als Belohnungshappen eine vierbändige Enzyklopädie!


24.09.2002

Verein für Deutsche Schäferhunde weiterhin mit dogmatischen Auffassungen

Der Verein für Deutsche Schäferhunde hält weiterhin unbeirrt am Dogma von der Erblichkeit der Hüftgelenksdyspla-sie des Hundes und weiteren überholten veterinärmedizinischen Lehrmeinungen fest.

In dem von ihm instrumentalisierten Forum seines Funktionärs Uwe Junker lässt der SV seine Powerfrau und Ver-einsintellektuelle Zita Killmann die orthodoxen Auffassungen seiner Vereinsführung und ihrer Veterinäre vortragen.

Frau Killmann blendet die Schar der Vereinsjünger raffiniert und demagogisch mit pseudowissenschaftlichen Ausfüh-rungen zu den Skeletterkrankungen des Hundes, zu den Vitaminen und zum Ped Food. Den Aufforderungen zu Streitgesprächen weicht sie aus, Beweise bleibt sie schuldig.

Da sie vielfach auf einen unterdurchschnittlichen IQ trifft, hat sie allerdings – als Einäugige unter Blinden Königin – leichtes Spiel, zumal Andersdenkende und Kritiker zum Schweigen gebracht werden.

Der Beobachter der Szene wird dabei an Professor Wilhelm Wegner, den ehemaligen Direktor des Insti-tuts für Tierzucht und Vererbungsforschung der Tierärztlichen Hochschule Hannover, erinnert, der damit auch die SV-Leute im Auge hatte:

                                                 „Wer sich mit Hunden und Katzen beschäftigt,
                                                  bekommt es auch immer mit Menschen zu tun.“

„Es braucht also 20 Jahre Kampf, bis etwas ins
 Volksbewusstsein und selbst ins verknöcherte
   Gewissen von Rassereinzuchtideologen dringt.“


23.09.2002

Europäischer Gerichtshof bestätigt Antibiotika-Verbot

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg bestätigte in der letzten Woche mit zwei Urteilen das Verbot von Anti-biotika als Zusatzstoff für Tiernahrung durch den Europäischen Rat in Brüssel.

Gegen die Entscheidung des Rats im Dezember 1998 hatten Pfizer Animal Health (Virginiamycin) und Alpharma (Zink-Bacitracin) geklagt.


18.08.2002

Ein Dino ernährt sich mit Resten

Von unscheinbarer Größe wuchs in heimatlichen Gefilden ein Dino förmlich über Nacht nach dem Ver-zehr von Resten zu einem Koloss heran und liegt auf dem Markt für Pet Food nunmehr in Europa an drit-ter Rangfolge hinter den anderen Dinos Masterfoods und Nestlé.

Der Milliarden-Mischkonzern Agrolimen, der in seinem Heimatland Spanien Hygieneartikel und Tiefkühlkost vertreibt und über eine Fast Food-Kette verfügt, erwarb die Reste aus der Fusion von Royal Canin und Masterfoods, wobei sich der Category Leader selbstredend nicht von den Filetstücken getrennt hatte, als er zur Erfüllung der Auflagen der Kartellbehörden einige Teile seiner Produktpalette abstoßen musste.

Agrolimen, die über 10.000 Mitarbeiter beschäftigen und 1,5 Milliarden Euro jährlich umsetzen, erweitern mit den Marken Advance, Brekkies, Royal Canin Premium und Playdog sowie der Markenfamilie Royal Chien ihre Palette der Heimtiernahrung. Ob ihnen auf dem rückläufigen Markt für Pet Food diese Bro-cken nicht schwer im Magen liegen?


15.08.2002

Mit Radikalfängern auf Bauernfängerei

Im menschlichen und tierischen Organimsus kämpfen die Guten gegen die Bösen. Die Schurken sind die Radi-kale und an allem schuld:

Altern, Arteriosklerose, Immunschwäche, Infektionen, Herz- Kreislauferkrankungen, Krebs, Nierenerkrankungen, Skeletterkrankungen und so fort.

Die Rettung bringt allein die Radikal-Polizei mit den Antioxidantien, nämlich den Vitaminen C, E und Beta-Carotin sowie Lutein, Lycopen und Taurin.

Damit fängt eines der Märchen der Petfood-Industrie an. Insbesondere die Firma Mars-Waltham-Effem-Masterfoods betreibt mit ihren Diätprodukten damit ausgesprochene Bauernfängerei und zieht zusammen mit ihren Vets die Hunde samt ihren Besitzern über den Untersuchungstisch.

Die Entwicklung nahm Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts in der Humanmedizin mit einem großen Me-dienrummel und viel Vorschusslorbeeren ihren Anfang. Aber während im Humanbereich nach den Ergebnissen gro-ßer Studien eher eine Ernüchterung eingetreten ist, da die Morbidität und die Mortalität mit den Supplementen eher zu als abgenommen hatte, boomten die Antioxidantien in der Veterinärmedizin bei Hund und Katze, zumal die Tier-ärzteschaft durch den direkten Verkauf der jeweiligen Produkte erhebliche finanzielle Vorteile genoss.
(vgl. Gold Card)

Der Einsatz von Antioxidantien im Humanbereich hat nicht gehalten, was versprochen wurde. In der Kleintiermedizin ist es nicht anders. Sie sind auch grundsätzlich überflüsig, da sie in jeder gemischten Kost mit frischenZutaten an Gemüse, Obst, Fleisch und Milchprodukten ausreichend enthalten sind und eine Überdosierung kein Heil, sondern Unheil anrichtet.

Es wurde zweifelsfrei nachgewiesen, dass z. B. über einen längeren Zeitraum und in überhöhter Dosie-rung verabreichtes synthetisches Beta-Carotin karzinogen wirkt, weshalb nunmehr eine gesetzliche Be-schränkung für die Anwendung in Lebensmitteln vorgesehen ist. Aber auch die anderen Antioxidantien weisen bei Überdosierungen teilweise erhebliche Nebenwirkungen auf, die bei natürlicher Ernährung nicht eintreten können.
(Weitere Informationen und Literaturangaben auf Anfrage)












 

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Fassung vom 01.08.2011                                                                                                 Klaus Dieter Kammerer